Wie man richtig mit dem Espresso Tamper umgeht

Es kann einige Missverständnisse bei der Zubereitung von Espresso oder Kaffee mit einer professionellen Maschine geben. Man könnte denken, dass der Espresso Tamper eine wichtige Funktion hat. Denn der Stempel ist groß und schwer. Die teure oder exklusive Ausführung kann in erstklassiger Qualität gekauft werden. Daher sagt man dem kleinen Zubehör oft eine zu wichtige Bedeutung zu. Letztendlich wirkt der Tamper, wie ein Stempel, dessen Funktion es ist, mit einem festen Druck so zu arbeiten, dass das Pulver keinesfalls mehr locker ist. Im Grunde scheint dies alles aber nur Show zu sein.

Andrücken mit dem Tampers

Viele Genießer wissen, dass der Espresso Tamper letztendlich auch andrücken soll. Aber wie funktioniert Tampern richtig? Es geht letztendlich, um die Qualität des Kaffees, der aus dem Wasser gewonnen wird, das durch den Siebträger fließt. Allerdings scheint dies keineswegs zu einfach zu sein. Denn das Wasser soll nicht zu schnell oder zu langsam hindurchfließen. Neulinge oder weniger informierte Nutzer könnten zunächst verstehen, dass sie den Tamper zum festigen des Pulvers verwenden. Folglich muss mit dem Tamper aber nur so gedrückt werden, dass die richtige Fließgeschwindigkeit entsteht, ohne dass ungewollte Bitterstoffe mit gelöst werden. Der Tamper soll folglich das Pulver durchaus glätten und andrücken. Allerdings drückt der Tamper das Pulver nicht so fest zusammen, dass das Wasser kaum durch den Siebträger fließen kann.

Das geeignete Material

Der Tamper sollte als Variante aus leichtem Kunststoff oder als edler Premium-Tamper also nur leicht in der Hand liegen und sollte einen mäßigen Druck ausüben. Ein schwerer Tamper muss nicht fest gedrückt werden, aber ein leichter Tamper sollte mit Vorsicht ein wenig fest verwendet werden. Letztendlich fällt es also leichter einen hochwertigen, schweren Tamper zu verwenden. Trotzdem ist und bleibt der Druck individuell, da niemand einen präzisen Wert vermitteln kann. Sicherlich ist es eine kluge Idee, wenn ein leichter Druck ein Vorsatz bleibt und ein Nutzer sich vornimmt einige Testläufe zu versuchen. Das Ergebnis erleichtert dann letztendlich für den Genießer eine Vorgehensweise. Mit ein wenig Übung kann dann eine richtige Anwendung geübt werden.

Der Druck, der durch das Kaffeepulver hindurchgeht

Viele Anwender fragen sich dennoch, welcher Vorgang den Druck bestimmt. Letztendlich könnte der Tamper darüber bestimmen, ob der Espresso richtig gut schmeckt oder ob ein Anwender noch üben muss. Im Siebträger liegt bei dem Vorgang das leicht angedrückte, geglättete Pulver. Dieses Pulver wird ohnehin unter Druckt gesetzt und das Wasser wird mit vielen Bar durch das Pulver gepresst. Sollte das Pulver zu locker sitzen, wird das Wasser zu schnell durch das Pulver geleitet. Dies ist nicht erwünscht. Es sollte wiederum auch nicht zu fest sitzen, da das Wasser sonst nicht gut entweichen kann. Der Geschmack des Espresso könnte dann negativ beeinflusst werden. Der Wasserwiderstand wird am besten nur leicht erhöht. Der Tamper bewirkt also, dass

  • Öle,
  • Fette,
  • Aromen und
  • wichtige Geschmacksstoffe

aus dem Espressopulver gelöst werden. Fließt das Wasser auf die richtige Weise ab, wird das Ergebnis gut und der Espresso schmeckt so intensiv, wie er schmecken sollte. Der Tamper bestimmt somit über die Güte und den Geschmack des Getränks. Ein geeigneter Widerstand durch den Tamper ist üblicherweise einfach zu erzeugen, sodass das Wasser gewünschte Stoffe aufnimmt.

Der Kauf eines geeigneten Tampers

Ein Tamper wird häufig mit einem Gerät mit geliefert. Zumindest findet sich eine Variante aus Kunststoff, die mit einem Gerät anzuwenden ist. Allerdings kann es auch bessere Alternativen geben. Denn ein guter Espresso könnte mit einem Tamper aus Kunststoff vielleicht weniger gut gelingen. Das Gewicht eines Tampers aus Edelstahl und Holz ist in der Lage die Hand zu leiten und bereits einen leichten Druck vorzugeben. Ein zu fester Druck kann hiermit verhindert werden.